Studentenkonto vergleichen

Bis zu welchem Alter das Konto kostenlos bleibt und was es danach kostet.

Studentenkonten unterscheiden sich vor allem in Gebühren, digitalen Features und Banking-Extras. Ein Vergleich zeigt, welche Bank wirklich kostenlos bleibt und welche Angebote zu deinem Studienalltag passen – von Geldautomaten-Netzen bis zu Cashback-Programmen.

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Was ein Studentenkonto ausmacht

Ein Studentenkonto ist ein normales Girokonto, das Banken für Studierende und oft auch Auszubildende ohne oder mit reduzierter Kontoführungsgebühr anbieten. Du brauchst es für BAföG, Nebenjob, Miete und Semesterbeitrag. Die Vergünstigungen gelten aber nur bis zu einer Altersgrenze oder solange du einen Nachweis über dein Studium vorlegst. Danach wird das Konto zum normalen Girokonto mit den üblichen Gebühren.

Worauf es ankommt

Konto für BAföG und Nebenjob

Für BAföG, Kindergeld und Gehalt aus dem Nebenjob brauchst du ein Konto auf deinen eigenen Namen. Gib die IBAN beim Antrag und beim Arbeitgeber gleich richtig an, sonst verzögert sich die erste Zahlung. Lebst du noch von Überweisungen der Eltern, reicht ein Dauerauftrag auf dein Konto. Wer zusätzlich spart, trennt Alltagsgeld und Rücklagen am besten über ein Unterkonto oder ein zweites Konto. So siehst du jeden Monat, was wirklich zum Ausgeben da ist.

Ein einfaches Budget hilft im Studium besonders, weil Einnahmen oft schwanken. Wie du in wenigen Wochen ein System aufbaust, steht im Ratgeber Haushaltsbuch und Budget.

Typische Fallen

Ein Tipp für den Start: Eröffne das Konto, bevor der erste BAföG-Bescheid oder der erste Lohn kommt. Die Identifizierung und der Versand der Karte dauern bei manchen Banken einige Tage.

Deine Rechte

Jeder, der sich rechtmäßig in der EU aufhält, hat Anspruch auf ein Basiskonto (§ 31 Zahlungskontengesetz). Das gilt auch für internationale Studierende, die neu in Deutschland sind. Das Basiskonto darf Gebühren kosten, die aber angemessen sein müssen. Wechselst du die Bank, muss deine alte Bank bei der Kontowechselhilfe mitwirken (§§ 20 ff. Zahlungskontengesetz). Die neue Bank informiert dann Arbeitgeber, BAföG-Amt und Zahlungsempfänger über die neue IBAN.

Guthaben auf dem Konto ist über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Bank geschützt.

Für wen sich welches Konto eignet

So nutzt du den Vergleich

  1. Prüf zuerst die Altersgrenze und die Bedingungen für die kostenlose Kontoführung.
  2. Vergleiche die Kosten, die bei dir wirklich anfallen, etwa für Bargeld und Karte.
  3. Schau, wie lange das Konto nach Studienende noch kostenlos bleibt.
  4. Eröffne das Konto online und nutze die Kontowechselhilfe, wenn du schon ein Konto hast.

Fristen

Einen Kontovertrag kannst du jederzeit kündigen, eine Frist darf höchstens einen Monat betragen (§ 675h BGB). Bei der Kontowechselhilfe muss der Wechsel innerhalb weniger Geschäftstage abgeschlossen sein, sobald alle Angaben vorliegen. Reiche Nachweise für den Studentenstatus immer zum Semesterbeginn ein.

Wie du die Bank wechselst, steht im Ratgeber Girokonto wechseln. Für die Zeit nach dem Studium hilft der Girokonto-Vergleich. Mehr unter Finanzen.

Häufige Fragen

Bis wann ist ein Studentenkonto kostenlos?

Das hängt von der Bank ab. Meist gilt eine Altersgrenze oder die Vorlage einer Immatrikulationsbescheinigung. Danach fallen die normalen Gebühren an.

Welche Unterlagen brauche ich für ein Studentenkonto?

Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung und eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung. Bei der Online-Eröffnung erfolgt die Identifizierung per Video oder Ausweis-App.

Bekommen internationale Studierende ein Konto?

Ja. Wer sich rechtmäßig in der EU aufhält, hat Anspruch auf ein Basiskonto (§ 31 Zahlungskontengesetz).

Was passiert mit dem Studentenkonto nach dem Studium?

Es wird in der Regel zum normalen Girokonto mit Gebühren. Vergleiche dann neu und nutze bei Bedarf die Kontowechselhilfe.

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