Depot vergleichen

Ordergebühren, Sparplankosten und Fremdspesen zusammenrechnen, Depotwechsel ohne Verkauf.

Schreib dir vorher auf, wie du anlegen willst: monatlicher Sparplan, ab und zu eine Einzelorder oder beides. Danach filterst du im Rechner, denn je nach Nutzung ist ein anderes Depot günstiger.

Illustration zum Vergleich Depot

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Vergleichsrechner bereitgestellt von financeAds GmbH & Co. KG · Angaben zum Anbieter

Welcher Anleger bist du?

Das günstigste Depot gibt es nicht pauschal. Es hängt davon ab, wie du es nutzt. Überleg kurz, was auf dich zutrifft:

Die Kosten, die du zusammenrechnen solltest

Rechne mit deinem eigenen Muster: zwölf Sparplanausführungen plus ein, zwei Einzelorders im Jahr. Was kostet das bei jedem Anbieter? Die Zahl im Rechner, die oben steht, muss nicht die für dich günstigste sein.

Neobroker oder Direktbank?

Neobroker sind sehr günstig und vollständig per App bedienbar. Dafür bieten sie oft nur einen oder wenige Handelsplätze an. Direktbanken haben meist mehr Handelsplätze, ein Verrechnungskonto mit Girokonto-Funktionen und teils Beratung, kosten pro Order aber oft mehr. Für reine ETF-Sparpläne reichen Neobroker in vielen Fällen aus.

Ist mein Geld im Depot sicher?

Wertpapiere wie Aktien und ETF-Anteile sind Sondervermögen. Geht der Broker pleite, bleiben sie dein Eigentum und werden auf ein anderes Depot übertragen. Anders ist es beim Guthaben auf dem Verrechnungskonto: Das ist eine Einlage und in der EU bis 100.000 Euro pro Kunde und Bank gesichert. Das Kursrisiko deiner Anlagen sichert natürlich niemand ab.

Steuern im Depot

Gewinne und Ausschüttungen sind Kapitalerträge. Mit einem Freistellungsauftrag bleiben sie bis zum Sparer-Pauschbetrag von 1.000 Euro im Jahr (2.000 Euro für zusammen veranlagte Paare) steuerfrei. Ein Depot bei einem deutschen Anbieter führt die Abgeltungsteuer automatisch ab und erstellt eine Steuerbescheinigung. Bei Brokern ohne deutsche Niederlassung musst du dich unter Umständen selbst darum kümmern. Prüf das vorher, wenn dir das zu aufwendig ist.

Depot wechseln, ohne zu verkaufen

Du musst deine Wertpapiere nicht verkaufen, um den Broker zu wechseln. Mit einem Depotübertrag ziehen sie samt Kaufdaten zum neuen Anbieter um. Der Übertrag innerhalb Deutschlands ist für dich kostenlos. So gehst du vor:

  1. Neues Depot eröffnen.
  2. Beim neuen Anbieter den Depotübertrag beauftragen, meist per Formular in der App.
  3. Sparpläne beim alten Anbieter beenden und beim neuen neu anlegen.
  4. Prüfen, ob die Kaufkurse übernommen wurden. Das ist für die spätere Steuer wichtig.
  5. Altes Depot kündigen, wenn es leer ist.

Depot für Kinder

Viele Anbieter bieten Kinderdepots an, oft zu denselben Konditionen. Das Geld gehört dann rechtlich dem Kind, mit 18 darf es selbst darüber verfügen. Worauf es bei Kosten, Freibeträgen und Volljährigkeit ankommt, steht im Kinderdepot-Vergleich.

Stolperfallen

Hinweis: Das hier ist keine Anlageberatung. Wertpapiere können an Wert verlieren.

Was der Rechner nicht zeigt

Der Rechner zeigt viele, aber nicht alle Anbieter. Konditionen ändern sich, lies das Preis- und Leistungsverzeichnis vor der Eröffnung.

Wenn du lieber sicher und kurzfristig parkst, schau beim Tagesgeld.

Häufige Fragen

Was passiert mit meinen Wertpapieren, wenn der Broker pleite geht?

Wertpapiere sind Sondervermögen und bleiben dein Eigentum. Guthaben auf dem Verrechnungskonto ist als Einlage bis 100.000 Euro pro Kunde und Bank gesichert.

Kostet ein Depotwechsel etwas?

Ein Depotübertrag innerhalb Deutschlands ist für dich kostenlos. Deine Wertpapiere ziehen samt Kaufdaten um, ohne dass du verkaufen musst.

Brauche ich einen Freistellungsauftrag?

Ja, wenn du Erträge bis zum Sparer-Pauschbetrag steuerfrei erhalten willst. Ohne Freistellungsauftrag führt ein deutscher Anbieter direkt Steuern ab.

Reicht ein Neobroker für ETF-Sparpläne?

Für viele ja. Prüf, ob dein gewünschter ETF sparplanfähig ist und welche Kosten pro Ausführung anfallen.

Was kostet ein Depot?

21 von 22 Depots im Vergleich haben keine Depotgebühr. Eine Online-Order über 1.000 € kostet je nach Anbieter zwischen 0 € und 10 €. Dazu kommen je nach Börse Fremdspesen und Spreads.

Welche Kosten sieht man im Rechner nicht?

Fremdspesen, Börsenentgelte und Spreads stehen oft nur im Preis- und Leistungsverzeichnis. Wirf vor der Eröffnung einen Blick hinein.

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