Handytarife vergleichen

Tarife ohne Gerät: Netz, Laufzeit und Volumen wählen und den Preis nach Aktionsende prüfen.

Schau vorher in den Handy-Einstellungen nach, wie viel Datenvolumen du pro Monat verbrauchst. Mit diesem Wert, deinem Wunschnetz und der Frage „Laufzeit ja oder nein“ stellst du den Rechner ein.

Illustration zum Vergleich Handytarife

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Die drei Fragen vor dem Vergleich

Bei Handytarifen ohne Gerät entscheiden drei Dinge über den Preis. Wenn du die vorher klärst, ist der Rechner in zwei Minuten erledigt.

1. Welches Netz funktioniert dort, wo du bist?

In Deutschland gibt es die Netze von Telekom, Vodafone, o2 und 1&1. Fast alle günstigen Anbieter nutzen eines davon. Entscheidend ist der Empfang an deinem Wohnort, auf dem Arbeitsweg und im Büro, nicht ein bundesweiter Testsieg. Frag Nachbarn oder Kollegen, mit welchem Netz sie klarkommen, und schau in die Netzkarten der Betreiber. Wenn du unsicher bist, teste das Netz vorher mit einer günstigen Prepaid- oder Gratis-SIM.

2. Laufzeit oder monatlich kündbar?

Tarife mit 24 Monaten Laufzeit sind manchmal etwas günstiger oder haben mehr Volumen. Monatlich kündbare Tarife kosten oft nur wenig mehr und du kannst jederzeit zu einem besseren Angebot wechseln. Tipp: Wenn der Unterschied nur ein, zwei Euro im Monat beträgt, nimm die Flexibilität.

3. Wie viel Datenvolumen brauchst du?

Schau in den Einstellungen deines Handys unter mobile Daten nach dem Verbrauch der letzten Monate. Leg auf den höchsten Wert einen kleinen Puffer drauf, mehr nicht. Wer viel im WLAN ist, kommt oft mit deutlich weniger aus, als er denkt.

Discounter oder Netzbetreiber?

Discounter und Marken der großen Anbieter nutzen dieselben Netze, sind aber oft günstiger. Unterschiede gibt es manchmal bei:

So liest du die Ergebnisse richtig

Stolperfallen

Mehrere Verträge im Haushalt?

Familien- oder Partnerkarten sehen auf den ersten Blick günstig aus. Rechne trotzdem nach, was zwei einzelne Discounter-Tarife kosten würden. Oft sind sie gleich teuer oder günstiger, und jeder kann für sich wechseln, ohne den anderen Vertrag mitzuziehen. Bei Kindern lohnt ein Prepaid-Tarif mit fester Aufladung, dann gibt es keine Überraschungen auf der Rechnung.

Wechsel mit Rufnummer

  1. Neuen Tarif abschließen und dabei die Rufnummernmitnahme angeben.
  2. Der neue Anbieter übernimmt die Abstimmung mit dem alten. Du kannst die Nummer auch während der Laufzeit mitnehmen, der alte Vertrag läuft dann bis zum Ende weiter und bekommt eine neue Nummer.
  3. Am Umstellungstag die neue SIM oder eSIM aktivieren. Kurz ohne Empfang zu sein ist normal.

Verträge mit Laufzeit sind nach Ablauf der Mindestlaufzeit monatlich kündbar. Trag dir das Ende trotzdem ein, damit du rechtzeitig vergleichst.

Was der Rechner nicht zeigt

Der Rechner deckt viele, aber nicht alle Tarife ab. Aktionstarife ändern sich oft, prüf Preis und Bedingungen kurz vor dem Abschluss beim Anbieter.

Weitere Tarife mit Filtern findest du in der Tarifübersicht. Du willst gleich ein neues Gerät dazu? Dann schau beim Handy mit Vertrag. Mehr im Bereich Mobilfunk.

Häufige Fragen

Sind Discounter-Tarife schlechter als die der Netzbetreiber?

Sie nutzen dieselben Netze. Unterschiede gibt es teils bei maximaler Geschwindigkeit, 5G-Zugang und Service. Für viele reicht ein Discounter-Tarif völlig aus.

Lohnt sich ein Tarif mit 24 Monaten Laufzeit?

Nur wenn er deutlich günstiger ist. Ist der Unterschied zum monatlich kündbaren Tarif klein, ist die Flexibilität meist mehr wert.

Kann ich meine Rufnummer während der Laufzeit mitnehmen?

Ja. Die Nummer kann jederzeit portiert werden. Der alte Vertrag läuft dann bis zum Ende weiter. Der alte Anbieter kann für die Mitnahme eine Gebühr berechnen.

Gilt mein Tarif auch im Urlaub?

In der EU und im EWR gelten Inlandskonditionen. Die Schweiz und Großbritannien sind gesetzlich nicht automatisch enthalten, manche Anbieter schließen sie freiwillig ein. Vor der Reise im Tarif nachsehen.

Was ist eine Drittanbietersperre?

Damit verhinderst du, dass fremde Firmen Abos oder Käufe über deine Handyrechnung abrechnen. Du kannst sie beim Anbieter beantragen, oft auch im Kundenportal.

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