Firmenversicherung vergleichen

Betriebshaftpflicht, Berufshaftpflicht und Inhaltsversicherung für kleine Betriebe.

Halte Branche, Tätigkeit, Jahresumsatz und die Zahl deiner Mitarbeiter bereit. Daraus erstellt der Rechner eine Anfrage, und du bekommst Angebote für die Policen, die zu deinem Betrieb passen.

Illustration zum Vergleich Firmenversicherung

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Warum die Privathaftpflicht nicht reicht

Die Privathaftpflicht zahlt nur für Schäden im Privatleben. Beschädigst du bei einem Kunden etwas, verletzt sich jemand in deinem Laden oder macht dein Mitarbeiter einen Fehler, ist das ein beruflicher Schaden. Als Selbstständiger haftest du dafür mit deinem gesamten Vermögen, als Einzelunternehmer auch mit deinem Privatvermögen. Das gilt auch für Nebengewerbe.

Die wichtigsten Firmenversicherungen

Was du wirklich brauchst

Die Betriebshaftpflicht oder Berufshaftpflicht kommt immer zuerst. Ein einziger Personenschaden kann einen kleinen Betrieb ruinieren. Die Inhaltsversicherung lohnt sich, sobald du nennenswerte Werte im Betrieb hast. Wer nur mit Laptop von zu Hause arbeitet, kommt oft ohne aus oder versichert die Technik über eine Elektronikversicherung. Eine Betriebsunterbrechungsversicherung ist sinnvoll, wenn du hohe Fixkosten wie Miete, Leasing oder Personal hast.

Viele Versicherer bieten Pakete für bestimmte Branchen an, etwa für Handwerker, Gastronomie oder Einzelhandel. Sie sind oft günstiger als einzelne Policen und passen besser zu den typischen Risiken.

Worauf du beim Vergleich achtest

Kosten und Steuer

Der Beitrag hängt von Branche, Umsatz, Mitarbeiterzahl und Deckungssumme ab. Für einen Freiberufler ohne Mitarbeiter liegt eine Betriebshaftpflicht oft im unteren dreistelligen Bereich pro Jahr. Betriebliche Versicherungen sind Betriebsausgaben und mindern deinen Gewinn.

So gehst du vor

  1. Prüfen, ob für deinen Beruf eine Pflichtversicherung gilt, etwa über die Kammer.
  2. Haftpflicht zuerst abschließen, dann Sachwerte und Ausfall absichern.
  3. Angebote mit gleicher Tätigkeitsbeschreibung und Deckungssumme vergleichen.
  4. Einmal im Jahr prüfen, ob Umsatz, Mitarbeiter und Tätigkeiten noch zum Vertrag passen.

Typische Fehler bei Gründern

Homeoffice und Nebengewerbe

Wer neben dem Job ein Kleingewerbe betreibt, denkt oft, das sei zu klein für eine eigene Versicherung. Die Haftung ist aber dieselbe. Einige Privathaftpflicht-Tarife schließen kleine Nebentätigkeiten bis zu einem Jahresumsatz ein, etwa Nachhilfe oder Verkauf selbstgemachter Waren. Prüf das in deinen Bedingungen. Für alles darüber hinaus brauchst du eine Betriebshaftpflicht. Arbeitest du im Homeoffice mit eigener Technik, kläre mit deiner Hausratversicherung, ob beruflich genutzte Geräte mitversichert sind.

Wann du den Vertrag anpassen musst

Melde Änderungen, sobald sie eintreten: neue Mitarbeiter, ein deutlich höherer Umsatz, neue Leistungen oder ein Umzug in größere Räume. Viele Verträge fragen den Umsatz einmal im Jahr ab und berechnen den Beitrag nach. Gibst du zu wenig an, kann der Versicherer im Schadenfall kürzen. Ein Wechsel der Rechtsform, etwa vom Einzelunternehmen zur GmbH, braucht meist einen neuen Vertrag.

Passt dazu: Geschäftskonto, Rechtsschutzversicherung. Mehr im Ratgeber: Versicherungen checken, oder alle Versicherungsvergleiche.

Häufige Fragen

Brauche ich als Kleinunternehmer eine Betriebshaftpflicht?
Ja, sobald du mit Kunden arbeitest oder Räume betrittst, die nicht dir gehören. Die Privathaftpflicht zahlt bei beruflichen Schäden nicht, und als Einzelunternehmer haftest du mit deinem Privatvermögen.
Was ist der Unterschied zwischen Betriebshaftpflicht und Berufshaftpflicht?
Die Betriebshaftpflicht deckt Personen- und Sachschäden, die Berufshaftpflicht vor allem Vermögensschäden durch Beratungs- oder Planungsfehler. Beratende Berufe brauchen meist die Berufshaftpflicht, Handwerker und Händler die Betriebshaftpflicht.
Sind Firmenversicherungen steuerlich absetzbar?
Ja, betriebliche Versicherungen sind Betriebsausgaben und mindern deinen Gewinn.

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